2025 Konzernweiter Fokus auf Gesundheit und Sicherheit führt zu positiven ersten Ergebnissen
- Nachhaltigkeitsinitiative
Nachhaltigkeitsziel: Sozial
Die Bruks Siwertell Gruppe legt im Jahr 2025 einen starken Fokus auf Gesundheit und Sicherheit. Dieses Thema soll alle Mitarbeiter dazu anregen, aktiv zu einem gesünderen und sichereren Arbeitsumfeld beizutragen. Es steht in direktem Zusammenhang mit dem Ziel der Gruppe, in den von ihr bedienten Branchen Maßstäbe für Nachhaltigkeit zu setzen und gleichzeitig einen positiven Beitrag für Menschen und Gemeinschaften zu leisten.
Bruks Siwertell verfolgt das Ziel, Arbeitsunfälle vollständig zu vermeiden. Zu diesem Zweck wurde 2024 das System zur Erfassung von Vorfällen und Unfällen (Incident & Accident, IA) mit der dazugehörigen App an allen Standorten des Unternehmens eingeführt. Dieses Tool ermöglicht es den Teams, Vorfälle und Unfälle einfacher zu melden und umfassende Risikoanalysen durchzuführen.
Bruks Siwertell strebt außerdem eine Verbesserung der Mitarbeiterzufriedenheit an, die als Employee Net Promoter Score (eNPS) gemessen wird. Dieser Wert liegt auf einer Skala von -100 bis 100; die Bruks Siwertell Group liegt aktuell bei 18 und möchte ihn bis 2030 auf 30 steigern.
Mit der Wahl von Gesundheit und Sicherheit als konzernweitem Thema für 2025 setzt Bruks Siwertell auch sein Engagement fort, seine Nachhaltigkeitsarbeit an den Zielen für nachhaltige Entwicklung (SDGs) der Vereinten Nationen auszurichten; SDG 3 konzentriert sich auf Gesundheit und Wohlergehen.
Lösung und Ergebnisse
Im Laufe des Jahres 2025 wurden alle Geschäftsbereiche dazu angehalten, sich mit dem Thema Gesundheit und Sicherheit auseinanderzusetzen, indem sie auf ihren jeweiligen Kontext zugeschnittene Aktivitäten, Initiativen und Programme durchführten. Ziel war es, das Sicherheitsbewusstsein zu stärken, Ideen auszutauschen, zusammenzuarbeiten und eine stärkere Kultur der Gesundheit, Sicherheit und des Wohlbefindens im gesamten Konzern zu etablieren.
Zur Unterstützung aller Standorte rief die Bruks Siwertell Group den „Move Together“-Fonds ins Leben, der die Mitarbeiter dazu anregt, Gruppen zu bilden und körperliche Teambuilding-Aktivitäten auszuwählen, von Bowling über teambasierte Übungsgruppen und Quizwanderungen bis hin zu Spinning-Kursen.
In Arbrå, Schweden, wurden Gesundheitsprofile erstellt, an denen mindestens die Hälfte der Belegschaft teilnahm. Daraufhin wurden zahlreiche Programme mit Angeboten für alltägliche Bewegung sowie ein neu belebter Wellness- und Sozialausschuss ins Leben gerufen. Für alle Mitarbeiter fanden zwei Frühstücksseminare mit Referenten des betriebsärztlichen Dienstes statt, die Themen wie Ernährung, Gesundheit und Arbeitsumfeld behandelten.
Um körperliche Aktivität zu fördern und Verletzungen vorzubeugen, wurden Trainingseinheiten in einem örtlichen Fitnessstudio organisiert, die auf unterschiedliche Erfahrungsniveaus zugeschnitten sind. Außerdem steht einmal im Monat eine Betriebsärztin vor Ort zur Verfügung, die den Menschen die Möglichkeit bietet, individuelle Termine zu vereinbaren.
Zu den weiteren Maßnahmen gehörten regelmäßige Informationen zur wöchentlichen Gesundheitsstunde, die allen Mitarbeitenden zur Verfügung steht. Diese Gesundheitsstunden, Seminare zu Ernährung und betrieblicher Gesundheit sowie die Teilnahme am Blodomloppet-Lauf, bei dem man fünf oder zehn Kilometer laufen oder gehen kann, sorgten für zusätzliche Dynamik. Dank der „Move Together“-Initiative wurde ein Spinning-Kurs angeboten, der so großen Anklang fand, dass er auch nach Auslaufen der Förderung fortgesetzt wurde. Das Feedback der Mitarbeitenden zum Schwerpunktjahr Gesundheit und Sicherheit war durchweg positiv.
Meister in Arbrå, Schweden: Malin Hagström und Jennie Lindh Olsson spielten eine Schlüsselrolle bei der Förderung des Wellness-Komitees, während Fredrik Norman unermüdlich die Meldung von Vorfällen im Rahmen des IA-Systems vorantrieb und so das Sicherheitsbewusstsein zu einem Bestandteil der täglichen Arbeit machte.
In West Salem, USA, wurden die Arbeiten zur Stärkung einer ausgeprägten Sicherheitskultur im Produktionsumfeld fortgesetzt. Im Fokus standen dabei: deutlich gekennzeichnete und hindernisfreie Gehwege; neu organisierte Verkehrsflüsse mit einer Einbahnstraßen-Geschwindigkeitsbegrenzung von 8 km/h; Schulungen zur persönlichen Schutzausrüstung (PSA); Hörtests; Luftqualitätsprüfungen im gesamten Unternehmen; vierteljährliche Sicherheitsinspektionen; sowie Schulungen zu Waldbränden und Hitzewetter.
Ein neu strukturiertes Sicherheitsteam erweiterte und förderte die Beteiligung und entwickelte die Führungsqualitäten junger Menschen im Unternehmen sowie die Teamarbeit.
Zu den weiteren Initiativen zur Sensibilisierung für Gesundheit und Sicherheit gehörten Sicherheitsseminare zum Thema Beinaheunfälle sowie Schulungen zur Herz-Lungen-Wiederbelebung (HLW) und zum Umgang mit automatisierten externen Defibrillatoren (AED), die alle zwei Jahre durchgeführt werden.
Meister in West Salem, USA: John Johnston forderte das Team stets dazu auf, Probleme zu erkennen und proaktiv an deren Lösung zu arbeiten.
In Bäckefors (Schweden) und Vilnius (Litauen) wurden vierteljährliche Sicherheitsbegehungen eingeführt, ein Sicherheitsausschuss gegründet, Sicherheitsbeauftragte ernannt und Risikoanalysen durchgeführt. In Bäckefors wurde zudem die ISO-45001-Zertifizierung erreicht; beide Standorte wenden diesen Standard nun an.
Die Zertifizierung ist der international anerkannte Standard für ein Arbeitsschutzmanagementsystem (OHSMS) und hat sich als sehr positive und wertvolle Einführung erwiesen. Sie bietet einen Rahmen, der dazu beiträgt, Risiken am Arbeitsplatz zu reduzieren, Verletzungen und Krankheiten vorzubeugen und die allgemeine Sicherheit am Arbeitsplatz zu verbessern.
Das Personal erhielt außerdem Schulungen in Herz-Lungen-Wiederbelebung, Brandschutz und Notfallmaßnahmen und berichtet von einem größeren Bewusstsein für sichere Vorgehensweisen und einer stärkeren Einbindung in Entscheidungsprozesse.
Champions Bäckefors, Schweden und Vilnius, Litauen: Die Geschäftsleitung und der neue Produktionsleiter Anders Lindh wurden für ihre Fortschritte und die Verankerung der Sicherheit als Managementpriorität gelobt.
Die Einheit in Bjuv, Schweden, legte großen Wert auf das körperliche und seelische Wohlbefinden der Mitarbeitenden. Dazu gehörten aktualisierte Sicherheitsschulungen, die Auswertung von Unfallberichten und ein vielbeachteter Vortrag zu Stress und Schlafmangel. Die Einheit führt üblicherweise jährlich Initiativen zur Gesundheitsförderung und Sicherheit durch, bei denen die Mitarbeitenden maßgeblich an der Themenauswahl und der Teilnahme an den Aktivitäten beteiligt sind.
Die Mitarbeiter hoben hervor, wie der diesjährige Schwerpunkt offene Gespräche über gesundheitliche Herausforderungen am Arbeitsplatz angestoßen habe und wie das gesteigerte Bewusstsein und die Erwartung von Schulungen positive Ergebnisse lieferten.
Meister in Bjuv, Schweden: Ein Geist der kollektiven Verantwortung, der eine effektive Zusammenarbeit aller Beteiligten förderte, führte zu Verbesserungen in den Bereichen Gesundheit und Sicherheit, zum gemeinsamen Lernen und zu bewährten Verfahren.
In Atlanta, USA, wurde das alltägliche Wohlbefinden gefördert, indem das Fitness-Kostenerstattungsprogramm überarbeitet und der Zugang dazu erweitert wurde. So wurden beispielsweise Schritt-Challenges eingeführt und gesunde Gewohnheiten stärker in den Alltag integriert. Die Einführung von Erste-Hilfe-Kursen mit Herz-Lungen-Wiederbelebung (HLW) ist für Anfang 2026 geplant.
Auch die Außendienstmitarbeiter absolvierten weiterhin strenge Sicherheitstrainings, um die Anforderungen des US-Bundesstaates und der Bundesstaaten zu erfüllen.
In Hirtscheid lag der Fokus auf der Arbeitssicherheit in den Produktionsbereichen. Im Oktober wurde ein Erste-Hilfe-Kurs für die Mitarbeiter organisiert, der frühere Workshops ergänzte. Bedienungsanleitungen und Maschinendokumentationen wurden aktualisiert und der Bereich für Sicherheitsschuhe erweitert. Auch Schulungen zur Unfallverhütung auf externen Baustellen und bei Kundenbesuchen standen im Mittelpunkt.
Zur Förderung von Gesundheit und Fitness nahmen viele Mitarbeiter des Unternehmens gemeinsam an einem lokalen Laufwettbewerb in Bad Marienberg teil.
„Die Mitarbeiter sind engagierter, proaktiver und befähigter, Gesundheit und Sicherheit zu einem Bestandteil des täglichen Lebens zu machen, und ich freue mich besonders darüber, dass die ‚Champions‘ im gesamten Konzern, von den Leitern der Wellness-Komitees bis hin zu den Mitgliedern der Sicherheitsteams, gezeigt haben, wie individuelles Engagement die kollektive Wirkung verstärkt“, sagt Anna Halling, Chief Strategy Officer (CSO) der Bruks Siwertell Group.
Die bisherigen Ergebnisse zeigen einen deutlichen Anstieg der gemeldeten Risikobeobachtungen mithilfe des IA-Systems, was auf eine Kultur gesteigerten Bewusstseins hindeutet. In Arbrå belegen die CatalystOne eNPS-Umfragen der Einheit ein hohes Engagement der Mitarbeitenden und ein starkes Gemeinschaftsgefühl. Salem verzeichnete dank proaktiver Kühlstationen eine höhere Anwesenheit bei heißem Wetter, während in Bäckefors und Vilnius die ISO-45001-Zertifizierung ein systematischeres Sicherheitsmanagement gewährleistete.
Das Feedback aus allen Abteilungen hob die Wertschätzung für Wellness-Aktivitäten und -Schulungen hervor, wobei viele Mitarbeiter bestrebt waren, Initiativen selbstständig fortzuführen.
Überwachung und Bewertung von Meilensteinen und Erfolgen im Bereich Nachhaltigkeit
Die Nachhaltigkeitsziele der Bruks Siwertell Group werden aus ökologischer, sozialer und Governance-Perspektive (ESG) bewertet, wobei jede Initiative in eine oder mehrere dieser Kategorien fällt. Dadurch soll deutlich gemacht werden, wie sich verschiedene Initiativen auf unsere gesamte Nachhaltigkeitsarbeit auswirken und wie ihre Ergebnisse optimal genutzt werden können. Dies trägt auch zu unserem Engagement für Transparenz bei. Alle Aspekte unserer Nachhaltigkeitsarbeit sind lehrreich gestaltet, sodass wir unser Wissen erweitern und unsere Ambitionen entsprechend anpassen können.
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Bruks-Siwertell